unsere experteninterviews

Die Zukunft des Marketings – Das sagen die Experten!

Wir haben Branchenexperten zur Zukunft des Marketings befragt. Die Branche ist in Bewegung und wir sind es auch. Lesen Sie nach, wie Experten die Zukunft des Marketings in Ihrem Fachgebiet bewerten.

Falk Rehkopf

CMO | Ubermetrics Technologies GmbH

Falk Rehkopf

Frage unitedbase:
Setzt Ihr Unternehmen im Internetzeitalter noch auf „offline“ Marketing- und Vertriebskanäle (Telemarketing, postalisches Marketing, …)?

Antwort Herr Falk Rehkopf:
Das Wachstum von Ubermetrics basiert zu einem Großteil auf einer effektiv umgesetzten Multichannel-Marketing-Strategie und die beinhaltet natürlich auch Offline-Kanäle. Gerade Events wie industriespezifische Networking-Veranstaltungen, aber auch Messen und Kongresse – wie zum Beispiel die OMR oder der Kommunikationskongress – sind sehr gut geeignet, um mit verschiedensten Zielgruppen ins Gespräch zu kommen, sowie Kundenbeziehungen und Partnerschaften aufzubauen und zu pflegen.

Frage unitedbase:
Auf welchen Werbekanal können Sie in Ihrem Unternehmen nicht verzichten?

Antwort Herr Falk Rehkopf:
Digitale Werbung, zum Beispiel über Google und Facebook, verliert immer weiter an Effektivität und mutiert zu einer neuen Art von Unternehmenssteuer. Heutige Realität ist es, dass Unternehmen im Prinzip gezwungen sind zu werben, aber oft ohne einen tatsächlichen Mehrwert zu generieren. Content-orientierte Kommunikationsstrategien bieten einen Ausweg aus diesem Dilemma. Content Marketing ist daher der Schlüssel zu einer erfolgreichen Positionierung und das heißt, hochwertigen, relevanten Content sichtbar und in Serie Zielgruppen zur Verfügung zu stellen. Und in diesem Prozess spielt Werbung eine immer weiter schrumpfende Rolle.

Frage unitedbase:
Welche maßgeblichen Veränderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Marketingbereich zukommen?

Antwort Herr Falk Rehkopf:
Viele Unternehmen produzieren immer mehr Content, gleichzeitig sinken aber die durchschnittlichen Engagement-Raten. Um sich in dieser Content-Flut erfolgreich durchzusetzen, brauchen Content Marketingteams Content Intelligence-Systeme – also eine Software, die Content- und Unternehmensdaten in aussagekräftige Insights für effektive Content-Strategien und -taktiken umwandelt. Insbesondere bei der Beobachtung, Kuratierung und Analyse von Content spielt in diesem Zusammenhang Künstliche Intelligenz eine große Rolle. Deswegen engagiert sich Ubermetrics in verschiedenen Research-Projekten wie zum Beispiel Qurator und anderen.

Gleichzeitig verliert Paid Media immer weiter an Bedeutung und wird im Kommunikationsmix zunehmend durch Earned Media ersetzt – wesentlich getrieben vom Vertrauensverlust der Verbraucher in Werbung. Das erfordert ein Umdenken vieler Marketingexperten.

Ich denke auch, dass „Executive Thought Leadership“ für viele Marken unverzichtbar werden wird, denn Verbraucher verlangen in diesen politisch aufgeladenen Zeiten, dass Organisationen Haltung zeigen und insbesondere die C-Suite sollte dabei mit gutem Beispiel vorangehen.

Wir bedanken uns bei Herr Falk Rehkopf recht herzlich für das Interview.
Berlin, den 29.05.2019

Erik Jülicher

CMO | ICS Marketing GmbH

Erik Jülicher

Frage unitedbase:
Setzt Ihr Unternehmen im Internetzeitalter noch auf „offline“ Marketing- und Vertriebskanäle (Telemarketing, postalisches Marketing, …)?

Antwort Herr Erik Jülicher:
Ja, das tun wir als Veranstalter u.a. Anzeigen, Plakatierungen, TV Werbung, Flyering – postalisches Marketing nur im Rahmen unseres eigenen Ticketshops, wo wir beim Versand Sachen dazu packen.

Frage unitedbase:
Auf welchen Werbekanal können Sie in Ihrem Unternehmen nicht verzichten?

Antwort Herr Erik Jülicher:
Unser eigenes umfangreiches Netzwerk und das der Kooperationspartner. Im Veranstaltungssegment ist die Außenwirkung natürlich auch sehr wichtig, somit nutzen wir die bei 1. genannten offline Kanäle und werden sie weiter benutzen.

Frage unitedbase:
Welche maßgeblichen Veränderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Marketingbereich zukommen?

Antwort Herr Erik Jülicher:
Die immer zunehmende Digitalisierung wird weiter zum Umdenken in den Marketingbereichen anregen. Da muss auch mal ein wenig kreativer gedacht werden.

Wir bedanken uns bei Herr Erik Jülicher recht herzlich für das Interview.
Berlin, den 29.05.2019

Dirk Limmer

CMO | E-FARM.COM

Dirk Limmer

Frage unitedbase:
Setzt Ihr Unternehmen im Internetzeitalter noch auf „offline“ Marketing- und Vertriebskanäle (Telemarketing, postalisches Marketing, …)?

Antwort Herr Dirk Limmer:
Ja, das machen wir. E-Farm ist als Startup mit internationaler Ausrichtung natürlich fast nur digital unterwegs. Unsere Zielgruppen hingegen sind historisch sehr an Printmedien gewöhnt. Dies sind zum einen Magazine unterschiedlichster Verlage und Branchenblätter. Gerade der landwirtschaftliche Bezug und viele Kontakte im B2B-Sektor lassen dies nicht anders zu.

Frage unitedbase:
Auf welchen Werbekanal können Sie in Ihrem Unternehmen nicht verzichten?

Antwort Herr Dirk Limmer:
Eigentlich auf alle. Das lässt sich so nicht einfach beantworten, da jeder Markt (Land) seine eigenen Regeln und Kanäle hat bzw. benötigt. Facebook ist in der Tat ein richtig gutes Medium Richtung Osteuropa. Je weiter wir Richtung Westen wandern, geht es dann über klassische Banner, GoogleAds bis zum E-Mail-Marketing weiter. Aber wenn ich muss, dann eher das klassische Print.

Frage unitedbase:
Welche maßgeblichen Veränderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Marketingbereich zukommen?

Antwort Herr Dirk Limmer:
Für mich ist es wichtig, dass wir uns nicht von einem Kanal abhängig machen. Das ist in der Regel zu Anfang einer Gründung sicherlich nicht so einfach. Aber gerade aus unternehmerischer Sicht eine absolute Notwendigkeit. Und die Welt ist so schnelllebig geworden, so kann es sein, dass der ein oder andere Kanal schneller als man denkt, keine Rolle mehr spielt.

Wir bedanken uns bei Herr Dirk Limmer recht herzlich für das Interview.
Berlin, den 29.05.2019

Dipl.-Ing. Sabrina Kraft

CMO, Director Sales eCommerce| Schoenberger Group

Dipl.-Ing. Sabrina Kraft

Frage unitedbase:
Setzt Ihr Unternehmen im Internetzeitalter noch auf „offline“ Marketing- und Vertriebskanäle (Telemarketing, postalisches Marketing, …)?

Antwort Frau Dipl.-Ing. Sabrina Kraft:
Natürlich geben wir Geld für klassisches Marketing zum Zwecke des Branding aus, so z.B. fürs Sponsoring oder für Paketbeileger. Wir rechnen aber nicht mit einem hohen return on invest. Als eCommerce-Unternehmen setzen wir nicht mehr auf klassische Marketingtools. Letztendlich fokussieren wir uns auf Performance Marketing. Ob sich ein Marketingtool lohnt oder nicht, kann entsprechend sehr genau analysiert werden. Wir haben jedoch einen hohen Anspruch an unseren Kundenservice, denn wir wissen, dass Word of mouth eines der effektivsten Marketingtools, auch im eCommerce ist.

Frage unitedbase:
Auf welchen Werbekanal können Sie in Ihrem Unternehmen nicht verzichten?

Antwort Frau Dipl.-Ing. Sabrina Kraft:
Ganz klar Google (SEA und SEO), Facebook und Mailings. Google aufgrund der Performance, Facebook aufgrund der Reichweite und Mailings für die Kundenbindung.

Frage unitedbase:
Welche maßgeblichen Veränderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Marketingbereich zukommen?

Antwort Frau Dipl.-Ing. Sabrina Kraft:
Klassische TV-Werbung wird sicherlich weiter an Attraktivität verlieren, da sie junge sowie einkommensstarke Zielgruppen verlieren. Bezahlangebote, sowie das grenzenlose Videoangebot sind demnach mehr im Fokus. Ich denke auch, dass klassisches Marketing im Vergleich zu online weiter Marktanteile abgeben wird.

Wir bedanken uns bei Frau Dipl.-Ing. Sabrina Kraft recht herzlich für das Interview.
Berlin, den 28.05.2019

Stephan Rohloff

CMO | DE-CIX Management GmbH

Stephan Rohloff

Frage unitedbase:
Setzt Ihr Unternehmen im Internetzeitalter noch auf „offline“ Marketing- und Vertriebskanäle (Telemarketing, postalisches Marketing, …)?

Antwort Herr Stephan Rohloff:
Wir kommunizieren primär digital (Website, e-Mailing, Social Media) mit unseren Kunden. Ausnahme sind einige wenige Anzeigen in der Fachpresse. Unser wichtigster Kanal sind Events.

Frage unitedbase:
Auf welchen Werbekanal können Sie in Ihrem Unternehmen nicht verzichten?

Antwort Herr Stephan Rohloff:
Events in Kombination mit unserer Website.

Frage unitedbase:
Welche maßgeblichen Veränderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Marketingbereich zukommen?

Antwort Herr Stephan Rohloff:
Wirkung der Marketingmaßnahmen werden immer transparenter zu beurteilen sein; Interne Abteilungen werden schrumpfen, Outsourcing wird zunehmen; Digitalisierung von Tätigkeiten mit CRM und Analyse-Systemen; im B2B Bereich mehr und mehr Verankerung der Marketing Funktionen in Linien-TOP-Management; Marketing als Stab ist wenig wirksam.

Wir bedanken uns bei Herr Stephan Rohloff recht herzlich für das Interview.
Berlin, den 28.05.2019

Tobias Meints

Marketingleiter a.i. | DOYMA GmbH & Co

Tobias Meints

Frage unitedbase:
Setzt Ihr Unternehmen im Internetzeitalter noch auf „offline“ Marketing- und Vertriebskanäle (Telemarketing, postalisches Marketing, …)?

Antwort Herr Tobias Meints:
Postalisches Marketing findet nur in Form ausgefallener Mailings statt, die an eine ausgewählte Zielgruppe (Kunden/potenzielle Kunden) adressiert werden. Speziell vor Leitmessen ist dies ein Tool, das Aufmerksamkeit erzeugt und eine hohe Response-Quote garantiert.

Frage unitedbase:
Auf welchen Werbekanal können Sie in Ihrem Unternehmen nicht verzichten?

Antwort Herr Tobias Meints:
Google! Gezielte GoogleAds-Kampagnen in Kombination mit einer optimierten Website sind für das Marketing unerlässlich.

Frage unitedbase:
Welche maßgeblichen Veränderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Marketingbereich zukommen?

Antwort Herr Tobias Meints:
Die Zielgruppenansprache beim crossmedialen Marketing – speziell im B2B-Bereich. Wo platziere ich welche Inhalte um, einen maximalen Effekt zu erzielen. Wo gibt es Schnittmengen und wie erziele ich in Bezug auf die Customer Journey und Employer Branding die größten Erfolge. Hinzu kommt die Verlagerung aus dem Bereich der Print-Werbung und der klassischen PR-Arbeit auf den Online-Sektor.

Wir bedanken uns bei Herr Tobias Meints recht herzlich für das Interview.
Berlin, den 28.05.2019

Stefanie Zillessen

Marketingleiterin | goodforgrowth GmbH

Stefanie Zillessen

Frage unitedbase:
Setzt Ihr Unternehmen im Internetzeitalter noch auf „offline“ Marketing- und Vertriebskanäle (Telemarketing, postalisches Marketing, …)?

Antwort Frau Stefanie Zillessen:
Bei uns, der goodforgrowth GmbH, dreht sich alles darum Gesundes spaßig zu gestalten, damit Kinder besser essen. Um dies zu erreichen, nutzen wir nicht nur unsere Onlinekanäle, sondern sind auch „offline“ unterwegs. Allerdings nicht im wie oben beschriebenen „klassischen“ Sinne: Wir erreichen unsere Zielgruppe nicht nur „offline“ direkt über unsere Produkte im Regal, sondern vor allem auch durch unsere Präsenz im Rahmen verschiedenster Event-Rahmen wie Stadtfesten, Familienmessen etc. sowie unserer Offline-Markenwelt rund um unsere Foodprodukte (Lernbücher, Fanmagazin, Kochbücher, Spiele etc.) die über Veranstaltungen und direkt am POS erfahrbar gemacht werden. Auch B2B-seitig versuchen wir, die „Offline Möglichkeiten“ möglichst frech und rebellisch in Form von Kundenaktionen zu nutzen und generieren auf Messen und über Netzwerk-/Start Up Events erfolgreich B2B-Marketingmaßnahmen.

Frage unitedbase:
Auf welchen Werbekanal können Sie in Ihrem Unternehmen nicht verzichten?

Antwort Frau Stefanie Zillessen:
POS-Aktivitäten

Frage unitedbase:
Welche maßgeblichen Veränderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Marketingbereich zukommen?

Antwort Frau Stefanie Zillessen:
Für mich ist diese Frage sehr branchenabhängig zu beantworten. Die Veränderung durch aktive Konsumenten-„Einmischung“ im positiven Sinne, ist ja schon in den letzten 5–10 Jahren ersichtlich geworden. Dieser Trend wird sich weiter fortsetzen und wird durch Transparenz, Interaktion und Schnelllebigkeit im Zuge der Digitalisierung weiter geprägt sein, was den Einbezug/ die Mitgestaltung des Endverbrauchers betrifft. B2B-seitig ist dieser Trend jedoch auch immer mehr abzusehen. Persönlich sehe ich die Gefahr, dass durch die vielschichtigen Analysemöglichkeiten die im Zuge der Digitalisierung gewonnen wurden eine „Überanalyse“ schnell dazu führen kann, am Konsumenten „vorbeizuplanen“. Die maßgeblichen Veränderungen in den kommenden Jahren wird die weitere Verschiebung von „klassischen“ Werbemaßnahmen hin zu agiler diskursorientierter MA-Planung sein, welche wesentlich kurzfristiger und gemeinsam mit dem Konsumenten erfolgen wird.

Wir bedanken uns bei Frau Stefanie Zillessen recht herzlich für das Interview.
Berlin, den 23.05.2019

Andreas Scheifele

Chief Marketing Officer | finbc GmbH

Andreas Scheifele

Frage unitedbase:
Setzt Ihr Unternehmen im Internetzeitalter noch auf „offline“ Marketing- und Vertriebskanäle (Telemarketing, postalisches Marketing, …)?

Antwort Herr Andreas Scheifele:
Marketing: Abgesehen von Messen, Branding mit Shirts, Giveaways etc., nein.
Vertrieb: Hier nutzen wir gerade aktuell sehr viel Direktvertrieb, also F2F.

Frage unitedbase:
Auf welchen Werbekanal können Sie in Ihrem Unternehmen nicht verzichten?

Antwort Herr Andreas Scheifele:
Internet

Frage unitedbase:
Welche maßgeblichen Veränderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Marketingbereich zukommen?

Antwort Herr Andreas Scheifele:
Die Herausforderung persönliche Ansprachen zu gestalten ohne diese in Person umzusetzen. Besondere Herausforderung ist hierbei m.E. eine differenziertere Segmentierung der Kundengruppen. Zudem gilt es immer mehr Einzelleistung durch externe Lieferanten zu koordinieren. Ich denke, die langfristige Arbeit mit einer Full-Service-Agentur, die alle Bereiche abdecken kann, wird immer mehr in den Hintergrund treten. Vielmehr werden Netzwerke von Spezialisten in einzelnen Segmenten in den Vordergrund treten und somit auch der Koordinationsaufwand höher werden.

Wir bedanken uns bei Herr Andreas Scheifele recht herzlich für das Interview.
Berlin, den 23.05.2019

Carsten Kreilaus

Chief Marketing Officer | LaVita GmbH

Carsten Kreilaus

Frage unitedbase:
Setzt Ihr Unternehmen im Internetzeitalter noch auf „offline“ Marketing- und Vertriebskanäle (Telemarketing, postalisches Marketing, …)?

Antwort Herr Carsten Kreilaus:
Klar, wir schalten Advertorials, betreiben klassische PR und legen Bücher über gesunde Ernährung auf, vor allem Kinderbücher.

Frage unitedbase:
Auf welchen Werbekanal können Sie in Ihrem Unternehmen nicht verzichten?

Antwort Herr Carsten Kreilaus:
Am wenigsten auf die eigenen Content-Formate die wir über Social Media, YouTube und Co. verbreiten und somit unseren Kunden und die, die es werden wollen, einen wichtigen Mehrwert liefern.

Frage unitedbase:
Welche maßgeblichen Veränderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Marketingbereich zukommen?

Antwort Herr Carsten Kreilaus:
Schritt halten mit der Personalisierung durch Automatisierung wo es Sinn macht, ergo die technische Struktur dafür zu schaffen. Plus: weg von der plumpen „Anmache“ durch Werbebotschaften, hin zur echten Kommunikation, die dem Kunden Spaß macht und ihn unterhält, informiert, wo er seine Themen findet.

Wir bedanken uns bei Herr Carsten Kreilaus recht herzlich für das Interview.
Berlin, den 23.05.2019

Maurice Tubee

Chief Marketing Officer | SellerLogic GmbH

Maurice Tubee

Frage unitedbase:
Setzt Ihr Unternehmen im Internetzeitalter noch auf „offline“ Marketing- und Vertriebskanäle (Telemarketing, postalisches Marketing, …)?

Antwort Herr Maurice Tubee:
Wir setzen sehr stark auf Social Media-Marketing, E-Mail-Marketing und Events zur Leadgenerierung, womit wir sehr gute Erfolge erzielen. Zudem nutzen wir eine ausgebaute Partnerlandschaft zur Kundengewinnung.

Frage unitedbase:
Auf welchen Werbekanal können Sie in Ihrem Unternehmen nicht verzichten?

Antwort Herr Maurice Tubee:
Gerade im eCommerce ist unabdingbar auf Social Media zu verzichten. Wenig Einsatz und eine hohe Conversion.

Frage unitedbase:
Welche maßgeblichen Veränderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Marketingbereich zukommen?

Antwort Herr Maurice Tubee:
Aus meiner Perspektive wird Vertrieb und Marketing immer näher rücken müssen. Die Qualität der Leads durch PPC-Marketing-Maßnahmen wird immer besser. LinkedIn und auch Facebook bieten hier perfekte Tools und Möglichkeiten an. SEO- / Content-Marketing bekommt eine ganz andere Dimension. Die Customer Journey wird immer zielgerichteter werden.

Wir bedanken uns bei Herr Maurice Tubee recht herzlich für das Interview.
Berlin, den 13.05.2019

Ali Yapici

Chief Marketing Officer | AR City Media GmbH

Ali Yapici

Frage unitedbase:
Setzt Ihr Unternehmen im Internetzeitalter noch auf „offline“ Marketing- und Vertriebskanäle (Telemarketing, postalisches Marketing, …)?

Antwort Herr Ali Yapici:
Wir versuchen diese Alternativen und veralteten Marketingwege noch weiterhin aufrecht zu erhalten, aber es hat nur noch symbolischen Charakter. Wir setzen voll und ganz auf digitales Marketing.

Frage unitedbase:
Auf welchen Werbekanal können Sie in Ihrem Unternehmen nicht verzichten?

Antwort Herr Ali Yapici:
Auf Printmedien können wir nicht verzichten, weil weiterhin die Nachfrage vorhanden ist.

Frage unitedbase:
Welche maßgeblichen Veränderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Marketingbereich zukommen?

Antwort Herr Ali Yapici:
Die heutigen Influencer werden die späteren Werbeagenturen sein und sich an Digital-Agenturen wenden, um mit denen zu kooperieren. Klassische Werbeagenturen als solches werden aussterben, weil große Unternehmen interne Marketingabteilung aufbauen und Werbeagenturen sich spezialisieren müssen um weiterhin Fuß zu fassen…

Wir bedanken uns bei Herr Ali Yapici recht herzlich für das Interview.
Berlin, den 13.05.2019

Christian Wust

Chief Marketing Officer | Webmag

Christian Wust

Frage unitedbase:
Setzt Ihr Unternehmen im Internetzeitalter noch auf „offline“ Marketing- und Vertriebskanäle (Telemarketing, postalisches Marketing, …)?

Antwort Herr Christian Wust:
Wir sind als Anbieter einer digitalen Corporate Publishing Plattform zwar auf digitale Maßnahmen spezialisiert, als B2B-Unternehmen kommunizieren wir allerdings auch offline, um Kontakt mit Partnern und Kunden herzustellen und zu halten. Das heißt, wir telefonieren sehr viel – auch im Rahmen der PR-Arbeit. Ins analoge Marketing fällt zusätzlich noch die physische Distribution von Flyern und Broschüren. Um unsere Zielgruppen persönlich zu erreichen sind wir außerdem auf Messen und Konferenzen unterwegs und veranstalten eigene Meetups und Workshops.

Frage unitedbase:
Auf welchen Werbekanal können Sie in Ihrem Unternehmen nicht verzichten?

Antwort Herr Christian Wust:
Unsere Kunden produzieren mit unserer Software digitale Web-Magazine, Broschüren, Kataloge oder Whitepaper. Auch wir können nicht auf die Kommunikation über die eigenen, digitalen Unternehmenspublikationen verzichten. Wichtig für die eigene Vermarktung sind außerdem die Social-Media-Kanäle, zum Beispiel über Plattformen wie LinkedIn.

Frage unitedbase:
Welche maßgeblichen Veränderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Marketingbereich zukommen?

Antwort Herr Christian Wust:
Wir sind überzeugt, dass sich Unternehmen umstellen und mit ihren Kunden Dialoge statt Monologe führen müssen. Das funktioniert vor allem digital und content-getrieben, weil Unternehmen auf diese Weise auf Augenhöhe mit ihren Kunden kommunizieren können. Die inhaltliche Bespielung der eigenen Kanäle und die inhaltliche Auseinandersetzung wird für Unternehmen zunehmend wichtiger. Das betrifft neben dem Marketing auch Vertrieb, HR,… etc. Für das Marketing gilt es genauso wie für alle anderen Bereiche, sich schnellstmöglich vom Silodenken zu verabschieden und die Unternehmenskommunikation übergreifend zu gestalten. Deshalb werden Leadership, Kommunikationsfähigkeit und Projektmanagement zu Kernkompetenzen im digitalen Wandel.

Wir bedanken uns bei Herr Christian Wust recht herzlich für das Interview.
Berlin, den 06.05.2019

Tom Sperner

Chief Marketing Officer | erento GmbH

Tom Sperner

Frage unitedbase:
Setzt Ihr Unternehmen im Internetzeitalter noch auf „offline“ Marketing- und Vertriebskanäle (Telemarketing, postalisches Marketing, …)?

Antwort Herr Tom Sperner:
Offline Marketing ist nicht gleich Old School. Gerade im Best Ager Segment spielen klassische Werbemaßnahmen eine wichtige Rolle. Darunter fallen offline Mailings, Auszeichnungen, klassische Messebesuche, Print Magazine oder einfache Telemarketing-Maßnahmen, als präferierte Strategie für noch stärkeres Kundenengagement.
Oft ist der konzeptionelle Aufwand hoch und die Produktionskosten dürfen nicht unterschätzt werden – die Ergebnisse werden überraschen. Daher ist offline Marketing aus einer gelungenen Multichannel-Strategie, die sowohl die Online- als auch Offline-Welt perfekt integriert, nicht wegzudenken. Warum also nicht mal eine E-Mail-Kampagne mit einer Offline Kampagne verknüpfen?

Frage unitedbase:
Auf welchen Werbekanal können Sie in Ihrem Unternehmen nicht verzichten?

Antwort Herr Tom Sperner:
Definitiv PPC Kanäle wie Google AdWords und BingAds. Erfolgreiche SEA-Optimierung ist echte Fleißarbeit. Dieses beinhaltet Kampagnen-Setup, Keyword-Recherche, Anzeigentextoptimierung, User Testings, A/B Tests für Landing Pages und viel mehr. Gut aufgebaute AdWords Kampagnen steigern die Qualität der Website-Besucher, bringen direkt werthaltigen Conversions und helfen bei der Markenbildung , egal ob B2B oder B2C.

Frage unitedbase:
Welche maßgeblichen Veränderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Marketingbereich zukommen?

Antwort Herr Tom Sperner:
Der Video-Boom ist noch lange nicht erreicht. Nutzer sind anspruchsvoller geworden und die Aufmerksamkeitsspanne wird immer geringer. Die Inhalte müssen daher unterhaltsam sein, einfach zu konsumieren und auffallen. Entsprechend sind Videos ein essentieller Part jeder Social Media und Content Kampagne in 2019 und darüber hinaus.

DSGVO war nur der Anfang. Mit der E-Privacy-Verordnung steht die nächste Herausforderung für uns Online Marketer vor der Tür. Geht es nach der EU, soll das Setzen von Cookies (First und auch Third) in Zukunft nur noch dann erlaubt sein, wenn der Nutzer zuvor explizit zugestimmt hat. Vor allem personalisierte Werbung, wie sie heute die Regel ist, wird durch den aktuell E-Privacy-Entwurf nahezu unmöglich sein. Bis 2021 steht für die Ad-Dienstleister noch viel Arbeit an.

Wir bedanken uns bei Herr Tom Sperner recht herzlich für das Interview.
Berlin, den 06.05.2019

Thorsten Müller

Head of Sales Communications & Sales Director | Omnea GmbH

& Stefan Kühnemund

Chief Operating Officer, Co Founder | Omnea GmbH

Thorsten Müller

Frage unitedbase:
Setzt Ihr Unternehmen im Internetzeitalter noch auf „offline“ Marketing- und Vertriebskanäle (Telemarketing, postalisches Marketing, …)?

Antwort Herr Thorsten Müller & Herr Stefan Kühnemund:
Die Omnea GmbH generiert Kunden im Direktvertrieb über Telesales und Vertrieb im Außendienst.

Lediglich bei bereits bestehenden Geschäftsbeziehungen kommt Offline-Marketing zum Einsatz (z.B. Flyer, Printanzeigen) um über die Partnerschaft Leads zu generieren.

Frage unitedbase:
Auf welchen Werbekanal können Sie in Ihrem Unternehmen nicht verzichten?

Antwort Herr Thorsten Müller & Herr Stefan Kühnemund:
Präsenz im Internet durch eine Webseite, um bei potenziellen Kunden über das Produktportfolio zu informieren.

Einträge in Verzeichnissen (Google My Business, Facebook, in den wichtigsten Branchenverzeichnissen), da es essenziell ist bei der Suche mit lokalem Bezug präsent zu sein

Frage unitedbase:
Welche maßgeblichen Veränderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Marketingbereich zukommen?

Antwort Herr Thorsten Müller & Herr Stefan Kühnemund:
Die perfekte Synergie zwischen Online- und Offlinemarketing zu erkennen und zu nutzen. Hier wird es erforderlich sein dem Kunden maßgeschneiderte Produkte zu offerieren, die auf seinen Bedarf abgestimmt sind. Es wird entsprechend wichtiger werden Lösungen aus einer Hand anbieten zu können an dem der Kunde partizipiert. Eine entsprechende Messbarkeit wird ebenfalls zunehmend verlangt werden.

Sicherlich ist eine Weiterentwicklung von Onlinemedien zu erwarten, diese ist allerdings nicht für jeden Kunden gleichermaßen sinnvoll. Im Fokus wird vermutlich eine gewisse Nachvollziehbarkeit der eingesetzten Marketingmaßnahmen stehen. Als Unternehmen muss man zukünftig noch stärker das angestrebte Ziel des Kunden verstehen lernen um ihm idealerweise einen aufeinander abgestimmten Marketingmix anbieten zu können.

Wir bedanken uns bei Herr Thorsten Müller & Herr Stefan Kühnemund recht herzlich für das Interview.
Berlin, den 30.04.2019

Roman Burdick

Chief Marketing Officer | windeln.de

Roman Burdick

Frage unitedbase:
Setzt Ihr Unternehmen im Internetzeitalter noch auf „offline“ Marketing- und Vertriebskanäle (Telemarketing, postalisches Marketing, …)?

Antwort Roman Burdick:
Ja, wir setzen auf Paketbeleger (Print) in unseren Paketen und in Paketen von anderen Online Shops.

Frage unitedbase:
Auf welchen Werbekanal können Sie in Ihrem Unternehmen nicht verzichten?

Antwort Roman Burdick:
Wir könnten nicht auf Suchmaschinenmarketing (SEA+SEO) verzichten.

Frage unitedbase:
Welche maßgeblichen Veränderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Marketingbereich zukommen?

Antwort Roman Burdick:
Der Anstieg von Suchanfragen über Voice (Voice Search) wird unseren wichtigsten Marketingkanal extrem verändern. Nur noch die Unternehmen mit loyalen Kunden (brand searches) werden in diesem Umfeld überleben.

Wir bedanken uns bei Herr Roman Burdick recht herzlich für das Interview.
Berlin, den 27.03.2019

Philipp Leirich

Chief Marketing Officer & Gesellschafter | OTL – Online Trainer GmbH

Philipp Leirich

Frage unitedbase:
Setzt Ihr Unternehmen im Internetzeitalter noch auf „offline“ Marketing- und Vertriebskanäle (Telemarketing, postalisches Marketing, …)?

Antwort Philipp Leirich:
Regelmäßige Teilnahme an Messen – Telefonverkauf

Frage unitedbase:
Auf welchen Werbekanal können Sie in Ihrem Unternehmen nicht verzichten?

Antwort Philipp Leirich:
SEA

Frage unitedbase:
Welche maßgeblichen Veränderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Marketingbereich zukommen?

Antwort Philipp Leirich:
Immer stärkere Digitalisierung von Prozessen – Marketingtechnisch jedoch weiter die Verknüpfung von Online- und Offlinewelt.

Wir bedanken uns bei Herr Philipp Leirich recht herzlich für das Interview.
Berlin, den 27.03.2019

Raoul Birkhold

Chief Marketing Officer | Runtime GmbH

Raoul Birkhold

Frage unitedbase:
Setzt Ihr Unternehmen im Internetzeitalter noch auf „offline“ Marketing- und Vertriebskanäle (Telemarketing, postalisches Marketing, …)?

Antwort Raoul Birkhold:
Natürlich nutzen wir auch bewährte offline Kanäle. Gerade wenn man wie wir am POS mit anderen Herstellern, um die Aufmerksamkeit des Kunden kämpfen muss ist der Einsatz von offline Kommunikationsmitteln unabdingbar. Hier trifft der Kunde oft eine spontane Kaufentscheidung und wir versuchen ihn dabei zu unterstützen die richtige zu treffen.

Frage unitedbase:
Auf welchen Werbekanal können Sie in Ihrem Unternehmen nicht verzichten?

Antwort Raoul Birkhold:
Der komplette Bereich Performance Marketing, Content Marketing und Influencer Marketing ist bei uns besonders stark ausgeprägt. Wir sind ein junges Unternehmen, welches seine Wurzeln im e-Sport hat. Wir lieben den möglichst direkten Kontakt mit unseren Zielgruppen und das daraus resultierende Feedback bzw. die direkt ersichtlichen Ergebnisse.

Frage unitedbase:
Welche maßgeblichen Veränderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Marketingbereich zukommen?

Antwort Raoul Birkhold:
Bei dem gesamten Wandel der Kommunikationskanäle in den letzten 10 Jahren und den damit einhergehenden neu geschaffenen Möglichkeiten für den Dialog zwischen Anbieter und Kunde wird es aus meiner Sicht um das Thema Vertrauen gehen! Der Kunde ist heute bereit mit uns viele Daten aus seinem privaten Leben zu teilen, um somit auf ihn maßgeschneiderte Angebote zu erhalten. Das ist bisher ein Geben und Nehmen und es ist ein sensibles Gleichgewicht. Dieses Gleichgewicht gilt es zu bewahren. Wir Marketeers wissen alle um die Möglichkeiten, die es uns heute möglich machen einen Kunden vollkommen Gläsern zu machen. Es ist für mich aber eine Frage von Business Ethik und Moral nicht alle mir zur Verfügung stehenden Mittel zu nutzen.

Wir bedanken uns bei Herr Raoul Birkhold recht herzlich für das Interview.
Berlin, den 27.03.2019

Thorsten Mücke

Marketingleiter | Rheinwerk Verlag GmbH

Thorsten Mücke

Frage unitedbase:
Setzt Ihr Unternehmen im Internetzeitalter noch auf „offline“ Marketing- und Vertriebskanäle (Telemarketing, postalisches Marketing, …)?

Antwort Thorsten Mücke:
Wir machen viel online, setzen aber auch weiterhin auf Offline-Maßnahmen. Wichtig ist es uns, mit unseren Zielgruppen eng in Kontakt zu sein, und diese nutzen Medien auch dann, wenn sie nicht online sind. Dabei müssen diese Medien sogar nicht mal alle digital sein. Die Briefkästen sind heutzutage leer, eine Katalogsendung kann daher wieder viel mehr Aufmerksamkeit erhalten – aber nur, wenn sie gut gemacht ist und vom Kunden gern entgegengenommen wird. Online oder offline ist nicht die entscheidende Frage, Werbung muss heute so oder so besser gemacht sein als in der Vergangenheit. Nicht das Verkaufsgespräch ist entscheidend, sondern der Wert, der für den Empfänger entsteht. Das ist die eigentliche große Veränderung in Werbung und Marketing.

Frage unitedbase:
Auf welchen Werbekanal können Sie in Ihrem Unternehmen nicht verzichten?

Antwort Thorsten Mücke:
Verzichten können ist so eine Frage. Man findet heute auf vielen Wegen zum Ziel. Unverzichtbar sollte keine Maßnahme sein, das wäre ja auch riskant. Für uns fällt nur eine Maßnahme ein, das ist unser Webshop. Er muss on-page gut funktionieren und braucht Unterstützung durch gutes SEO. Mit einem hervorragenden Produkt, vielen zufriedenen Kunden und guter Vernetzung ist allein schon damit viel zu erreichen. Aber selbstverständlich lassen wir auch alle anderen Kanäle nicht ungenutzt.

Frage unitedbase:
Welche maßgeblichen Veränderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Marketingbereich zukommen?

Antwort Thorsten Mücke:
Es wird viel geschehen. Erstens werden die Plattformen noch mehr an Bedeutung gewinnen, Unternehmen sollten noch mehr lernen, sie für sich zu nutzen. Zweitens bin ich überzeugt davon, dass die Themen Semantik und Entitäten die neuen Game Changer sein werden in den Suchmaschinen und dass SEO damit noch mehr zur strategischen Kernaufgabe wird. Drittens werden CRM und Inbound-Marketing endgültig zusammenwachsen. Man könnte noch zehn, zwölf Punkte hinzusetzen. Auf jeden Fall aber wird Marketing ohne Technologie nicht mehr denkbar sein. Und Customer-Centricity wird noch entscheidender sein als bisher.

Wir bedanken uns bei Herr Thorsten Mücke recht herzlich für das Interview.
Berlin, den 07.02.2019

Helena Steibl

Marketingleiterin | KEMMLIT-Bauelemente GmbH

Helena Steibl

Frage unitedbase:
Setzt Ihr Unternehmen im Internetzeitalter noch auf „offline“ Marketing- und Vertriebskanäle (Telemarketing, postalisches Marketing, …)?

Antwort Helena Steibl:
Da wir in der B2B Branche sind, gibt es nach wir vor neben Online-Marketing Aktivitäten auch offline Maßnahmen. Dazu zählen Printanzeigen in Architektur Zeitschriften, da wir der Meinung sind, dass gerade Magazine die Marken groß gemacht haben. Außerdem sind unsere Zielgruppen meistens Architekten, die großen Wert auf Haptik legen und immer noch Magazine abonnieren. Aber auch personalisierte Mailingaktionen werden durchgeführt. Aber kein Telemarketing.

Frage unitedbase:
Auf welchen Werbekanal können Sie in Ihrem Unternehmen nicht verzichten?

Antwort Helena Steibl:
Tatsächlich ist Online Marketing wie Google Ads, SEO Maßnahmen und E-Mail Marketing für uns unverzichtbar. Da könnten wir eher auf die klassischen Aktivitäten verzichten. Zum einen liegt das an der Messbarkeit, Kostenkontrolle und hohe Reichweite.

Frage unitedbase:
Welche maßgeblichen Veränderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Marketingbereich zukommen?

Antwort Helena Steibl:
Auch im B2B Bereich sehe ich Zukunft im Online Marketing, vor allem im Bereich Video und bewegte Bilder. Zwar sind die klassischen Aktivitäten auch noch wichtig, und wir machen aktuell einen guten Mix, in 7-10 Jahren wird das aus meiner Sicht kaum noch eine Rolle spielen.

Wir bedanken uns bei Frau Helena Steibl recht herzlich für das Interview.
Berlin, den 07.02.2019

Jörg Schommer

Leiter Marketing IP Deutschland & B2B Marketing | Mediengruppe RTL Deutschland GmbH

Jörg Schommer

Frage unitedbase:
Setzt Ihr Unternehmen im Internetzeitalter noch auf „offline“ Marketing- und Vertriebskanäle (Telemarketing, postalisches Marketing, …)?

Antwort Jörg Schommer:
Ja: Kundenmagazin, Events, Messen, postalische Aussendungen.

Frage unitedbase:
Auf welchen Werbekanal können Sie in Ihrem Unternehmen nicht verzichten?

Antwort Jörg Schommer:
Persönliche Verkaufsgespräche mit Präsentationsunterstützung, Online-Tools, Telefonate.

Frage unitedbase:
Welche maßgeblichen Veränderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Marketingbereich zukommen?

Antwort Jörg Schommer:
Allgemein: noch mehr Bewegtbild, weitere Digitalisierung, zunehmende Eventisierung und Erlebniskommunikation, höheres Tempo, mehr KPIs, mehr Allianzen, Experimente mit KI bzw. Datenanalyse-Verfahren.

Wir bedanken uns bei Herr Jörg Schommer recht herzlich für das Interview.
Berlin, den 07.02.2019

Mark Diem

Marketingleiter | Kabs PolsterWelt

Mark Diem

Frage unitedbase:
Setzt Ihr Unternehmen im Internetzeitalter noch auf „offline“ Marketing- und Vertriebskanäle (Telemarketing, postalisches Marketing, …)?

Antwort Mark Diem:
Ja, Offline ist im Stationären Möbelhandel ein entscheidender Werbekanal (Beilagen, Anzeigen, Funk, OOH).

Frage unitedbase:
Auf welchen Werbekanal können Sie in Ihrem Unternehmen nicht verzichten?

Antwort Mark Diem:
Die klassische Beilage ist von essenzieller Notwendigkeit.

Frage unitedbase:
Welche maßgeblichen Veränderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Marketingbereich zukommen?

Antwort Mark Diem:
Die Digitalisierung wird verstärkt „Spuren“ hinterlassen. Es gilt abzuwarten wie sich die Verhältnisse für die klassischen Mediakanäle weiterentwickeln. Print als längst totgesagt, hat weiterhin noch Relevanz, aber in welchem Umfang? Die größten Änderungen wird es im TV geben, noch Massenmedium, jedoch ist eine Entwicklung ähnlich im Bereich Print gesehen, für mich als unausweichlich anzusehen.

Wir bedanken uns bei Herr Mark Diem recht herzlich für das Interview.
Berlin, den 07.02.2019

Maja Leutar

Marketingleiterin | PSD Bank Hessen-Thüringen eG

Maja Leutar

Frage unitedbase:
Setzt Ihr Unternehmen im Internetzeitalter noch auf „offline“ Marketing- und Vertriebskanäle (Telemarketing, postalisches Marketing, …)?

Antwort Maja Leutar:
Der Fokus ist ganz klar in den letzten Jahren auf die Online-Kanäle gelegt, dennoch haben wir immer noch Offline-Marketing im Einsatz. Insbesondere, wenn es um Imagebindenden Faktoren wie Markenbekanntheit geht, setzen wir immer noch z.B. auf Out-of-Home -Medien oder Hörfunk.

Frage unitedbase:
Auf welchen Werbekanal können Sie in Ihrem Unternehmen nicht verzichten?

Antwort Maja Leutar:
Definitiv den Onlinekanal, hierbei insbesondere die eigene Website / App und Google-Suchmaschinenmarketing.

Frage unitedbase:
Welche maßgeblichen Veränderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Marketingbereich zukommen?

Antwort Maja Leutar:
Insbesondere wird es sicherlich im Produktsegmenten aufgrund der Digitalisierung zum Wandeln kommen. Die zunehmend geschaffenen Schnittstellen und Produktangebote und Anbieter werden es unabdingbar machen, seine Ertragsquellen zu erweitern und somit das Produktportfolio zu verändern. Des Weiteren wird es unabdingbar sein als Marketer noch verzahnter mit den Prozess- und IT – Bereichen zusammenzuarbeiten, um die Produkteinführung und Vermarktung erfolgreich vorantreiben zu können.

Wir bedanken uns bei Frau Maja Leutar recht herzlich für das Interview.
Berlin, den 07.02.2019

Stephan Bösel

Marketingleiter | SDZeCOM GmbH & Co. KG (SDZ-Gruppe)

Stephan Bösel

Frage unitedbase:
Setzt Ihr Unternehmen im Internetzeitalter noch auf „offline“ Marketing- und Vertriebskanäle (Telemarketing, postalisches Marketing, …)?

Antwort Stephan Bösel:
Ja, auch der Kanal Telefon (Outbound) sowie die postalische Versendung von Schulungsangeboten ist für uns wichtig. Außerdem veranstalten wir ca. 4-5 Events pro Jahr.

Frage unitedbase:
Auf welchen Werbekanal können Sie in Ihrem Unternehmen nicht verzichten?

Antwort Stephan Bösel:
Unsere Website – als Plattform für unsere Webinare und Downloads (mit dem Zweck der Leadgenerierung). Die Website selbst wird von einem Mix an Aktivitäten unterstützt.

Frage unitedbase:
Welche maßgeblichen Veränderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Marketingbereich zukommen?

Antwort Stephan Bösel:
Wir werden uns in der Zukunft mit mehr Daten und dem intelligenten Umgang damit beschäftigen müssen. Stichwort Künstliche Intelligenz und Smart Services werden sicherlich eine größere Rolle für das Marketing spielen. Letztlich glaube ich auch, dass Authentizität in Zukunft wieder eine größere Rolle spielt.

Wir bedanken uns bei Herr Stephan Bösel recht herzlich für das Interview.
Berlin, den 07.02.2019

Christian Janhsen

Marketingleiter Lagertechnik | SCHULTE Lagertechnik – Gebr. Schulte GmbH & Co. KG

Christian Janhsen

Frage unitedbase:
Setzt Ihr Unternehmen im Internetzeitalter noch auf „offline“ Marketing- und Vertriebskanäle (Telemarketing, postalisches Marketing, …)?

Antwort Christian Janhsen:
Wir haben uns in den letzten Jahren vermehrt mit dem Thema Online-Marketing beschäftigt und auch Positionen geschaffen, um das Thema Online-Marketing zu bearbeiten. Dennoch setzen wir weiterhin auf Offline-Marketing- und Vertriebskanäle, was ein ganzheitliches Marketing heutzutage immer noch voraussetzt. Neben dem klassischen Marketing wie postalisches Mailing, Events oder Messen, stehen als Ergänzung Themen wie Homepage, soziale Medien oder auch KI / Machine Learning auf unserer Liste. Die nächsten Jahre werden aber auch zeigen, dass die Millenials eine Veränderung in der Kundenorientierung des Marketings mit sich bringen und die online Themen stärker werden.

Frage unitedbase:
Auf welchen Werbekanal können Sie in Ihrem Unternehmen nicht verzichten?

Antwort Christian Janhsen:
Mittlerweile ist die Online-Präsenz eines der zentralen Themen im Marketing geworden, auf die wir heutzutage auch nicht mehr verzichten können. Dazu gehörten die Homepage, schnell und gut auf Google gefunden zu werden und in Kontakt mit Kunden über soziale Medien oder digitale Marktplätze zu kommen.

Frage unitedbase:
Welche maßgeblichen Veränderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Marketingbereich zukommen?

Antwort Christian Janhsen:
In den nächsten Jahren werden wir neben der Verlagerung unseres Budgets auf das Online-Marketing auch vermehrt Kompetenz im online bzw. digitalen Bereich aufbauen müssen. Dazu gehören die Ausbildung bzw. Suche von Spezialisten im Online-Marketing, aber auch Data Analysten. Letztere werden immer wichtiger beim Thema Big Data. Wir müssen zum einen den Spagat zwischen der Vernetzung unserer Marketing-Tools und vielen Möglichkeiten im Online-Marketing hinbekommen und zum anderen müssen wir kunden- und unternehmensorientiert die Daten erfassen, verarbeiten und wiederum einsetzen zu unseren Gunsten. Es geht immer mehr darum Prozesse und Marketing-Tools zu verstehen, sinnvoll und richtig einzusetzen und zu verarbeiten. Das ist eine komplett andere Welt als das klassische Marketing, welche jedoch nicht komplett verloren gehen wird. Messen, Events, Kampagnen oder auch manche Flyer oder Printmedien wird es weiterhin geben, wenn auch nicht mehr in dem Umfang wie vor 5 Jahren noch.

Wir bedanken uns bei Herr Christian Janhsen recht herzlich für das Interview.
Berlin, den 07.02.2019

Gerhard Kraft

Gesamt-Marketingleiter | Autohaus Marnet GmbH & Co. KG

Gerhard Kraft

Frage unitedbase:
Setzt Ihr Unternehmen im Internetzeitalter noch auf „offline“ Marketing- und Vertriebskanäle (Telemarketing, postalisches Marketing, …)?

Antwort Gerhard Kraft:
Ja, ergänzend zu den digitalen Maßnahmen werden vereinzelt noch Printanzeigen geschaltet. Postalisches Marketing nur noch bei direkter Ansprache von Bestandskunden.

Frage unitedbase:
Auf welchen Werbekanal können Sie in Ihrem Unternehmen nicht verzichten?

Antwort Gerhard Kraft:
Google – es ist enorm, welches Potential man mit relativ wenig Budget und dem richtigen Umgang mit Google-Marketing ausschöpfen kann.

Frage unitedbase:
Welche maßgeblichen Veränderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Marketingbereich zukommen?

Antwort Gerhard Kraft:
Langfristig wird Offline-Marketing nur noch einen minimalen Teil unserer Gesamtarbeit ausmachen. Es wird in Zukunft unerlässlich sein, dass man im Internet nicht nur gefunden, sondern auch angeklickt wird. Gleichzeitig wird der persönliche Kontakt zu Kunden – vor allem im Aftersales – weiterhin eine wichtige Rolle spielen.

Wir bedanken uns bei Herr Gerhard Kraft recht herzlich für das Interview.
Berlin, den 11.01.2019

Tobias Mattl

Head of Online-Marketing | Optica Abrechnungszentrum Dr. Güldener GmbH

Tobias Mattl

Frage unitedbase:
Setzt Ihr Unternehmen im Internetzeitalter noch auf „offline“ Marketing- und Vertriebskanäle (Telemarketing, postalisches Marketing, …)?

Antwort Tobias Mattl:
Ja, aufgrund älterer und konservativer Zielgruppe.

Frage unitedbase:
Auf welchen Werbekanal können Sie in Ihrem Unternehmen nicht verzichten?

Antwort Tobias Mattl:
Website als zentraler Hub.

Frage unitedbase:
Welche maßgeblichen Veränderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Marketingbereich zukommen?

Antwort Tobias Mattl:
Von push zu pull – Storytelling und Content-Marketing.

Wir bedanken uns bei Herr Tobias Mattl recht herzlich für das Interview.
Berlin, den 11.01.2019

Jean Sebastian Esser

Leiter Marketing und Kommunikation | ZO Festival AG

Jean Sebastian Esser

Frage unitedbase:
Setzt Ihr Unternehmen im Internetzeitalter noch auf „offline“ Marketing- und Vertriebskanäle (Telemarketing, postalisches Marketing, …)?

Antwort Jean Sebastian Esser:
Unser Unternehmen setzt nach wie vor auf beide Kommunikationskanäle.

Frage unitedbase:
Auf welchen Werbekanal können Sie in Ihrem Unternehmen nicht verzichten?

Antwort Jean Sebastian Esser:
Das pauschal zu beantworten ist glaube ich fahrlässig. Ein performance-orientierter Mix ist immer noch die beste Strategie. Was aber definitiv keinen Stellenwert in unserem Business hat, ist postalisches Direktmarketing.

Frage unitedbase:
Welche maßgeblichen Veränderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Marketingbereich zukommen?

Antwort Jean Sebastian Esser:
Eine gute und spannende Frage. In Zeiten von volatilen Zielgruppen, disruptiven Wandel und sinkenden Mediabudgets wird es uns als Arbeitskräfte so wie wir sie kennen schon in 5-8 Jahren nicht mehr geben. Auch das Marketing wird intelligenter. BigData macht dies möglich. Der Kunde wird immer gläserner. Unser Feld wird immer mehr zum DatenAnalysten und Entwickler. Weg von der klassischen kreativen Ader. Es wird nicht uninteressant, da der Wandel nicht mehr aufzuhalten ist und in manchen Branchen schon jetzt State of the Art ist. Siehe Zalando.

Wir bedanken uns bei Herr Jean Sebastian Esser recht herzlich für das Interview.
Berlin, den 08.01.2019

Birgit Hass

Leiterin Marketing und Kommunikation | creditshelf AG

JBrigitte Hass

Frage unitedbase:
Setzt Ihr Unternehmen im Internetzeitalter noch auf „offline“ Marketing- und Vertriebskanäle (Telemarketing, postalisches Marketing, …)?

Antwort Birgit Hass:
creditshelf, als digitaler Mittelstandsfinanzierer, ist bewusst, dass die Welt zunehmend digitaler wird und dass es nichts bringt, den Kopf in den Sand zu stecken, sondern dass jedes Unternehmen seine digitalen Herausforderungen hat. Dennoch ist unsere Zielgruppe sehr schwer anzutreffen. Der Geschäftsführer oder kaufmännische Leiter eines mittelständischen Unternehmens, der mindestens 2,5 Mio. EUR Umsatz im Jahr macht und mindestens drei Jahre im Geschäft ist, hat selten Zeit für Infotainment. Es ist nicht leicht, ihn anzutreffen. Deswegen setzen wir auf 360 Grad-Kommunikation und sprechen ihn nicht nur „online“ und „mobil“ an. Mit unserem creditshelf Printmagazin geben wir den Lesern sprichwörtlich etwas an die Hand, es ist persönlicher. Auf Events treffen wir die Mittelständler sowie wichtige Multiplikatoren in diesem Bereich, z.B. Steuerberater, privat und persönlich. Mit direkten, klassischen Briefen legen wir uns direkt auf den Schreibtisch und mit Telefonmarketing verschaffen wir uns Gehör. Auch wenn bei uns der Kreditvergabeprozess online abläuft, so wird die finale Entscheidung über das Ja oder Nein immer noch von Menschen entschieden.

Frage unitedbase:
Auf welchen Werbekanal können Sie in Ihrem Unternehmen nicht verzichten?

Antwort Birgit Hass:
Das ist eine sehr schwierige Frage, die ich so nicht beantworten möchte. Denn die Mischung macht’s. Menschen müssen nach unserer Erfahrung acht bis zehn Mal angesprochen werden, um dann zum Kunden zu konvertieren. Welches Medium vorbereitend ist und welches konvertierend, kommt sicher auch auf den Zeitpunkt an, in dem der Kunde „Bedarf“ hat. Oft lesen Kunden über uns in der Presse, dann treffen sie uns auf Events und schließlich liegt dann das creditshelf Magazin auf dem Tisch, man sieht eine Kundenfallstudie und erkennt sich selber und greift zum Telefon oder lädt direkt die Daten hoch.

Frage unitedbase:
Welche maßgeblichen Veränderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Marketingbereich zukommen?

Antwort Birgit Hass:
Was vernetzt wird, wird vernetzt! Was automatisiert wird, wird automatisiert! Google, Facebook & Amazon werden in den nächsten Jahren maßgeblich an Bedeutung gewinnen, bis sie vielleicht von neuen Playern abgelöst werden und in der Versenkung verschwinden. Die Marketingautomatisierung mit Hilfe künstlicher Intelligenz und Maschine Learning werden viele neue Geschäftsmodelle bringen. Persönliche emotionale Fähigkeiten von Menschen werden wichtiger werden, denn dies sind die Faktoren, die Maschinen nicht so schnell lernen können und die v.a. in der Führung und im Vertrieb von Bedeutung sein werden. Menschen bleiben immer noch Menschen. Marketing und Kommunikation müssen „menscheln“. Die Digitalisierung wird auf jeden Fall auch im Marketing- und Kommunikationsbereich „Gestalterkenntnis“ erfordern, um „Marketing und Kommunikation modern und digital“ im Unternehmen umzusetzen.

Wir bedanken uns bei Frau Birgit Hass recht herzlich für das Interview.
Berlin, den 08.01.2019

Dominik Mandl

Head of Online Marketing | Knauf AMF GmbH & Co. KG

Dominik Mandl

Frage unitedbase:
Setzt Ihr Unternehmen im Internetzeitalter noch auf „offline“ Marketing- und Vertriebskanäle (Telemarketing, postalisches Marketing, …)?

Antwort Dominik Mandl:
Ja, aber sehr reduziert. Zum Hintergrund muss natürlich gesagt werden, dass wir in unserem Fall von der Baubranche sprechen, welche in manchen Segmenten durchaus „tradiert“ und etwas „old-fashioned“ ist. Zu unserer Zielgruppe gehören Architekten, Fachunternehmer, Baustoffhändler und einige von diesen erreicht man auch im digitalen Zeitalter oft nur über klassische Kanäle, wie z.B. postalische Mailings. Nichtsdestotrotz werden diese nur sehr reduziert als Zusatz zu den digitalen Werbeformen eingesetzt. Das Thema Telemarketing wurde durch die EU-DSGVO nicht mehr weiterverfolgt.

Frage unitedbase:
Auf welchen Werbekanal können Sie in Ihrem Unternehmen nicht verzichten?

Antwort Dominik Mandl:
E-Mail-Newsletter und Performance-Marketing. Das Thema Newsletter ist bei uns sehr hoch angesiedelt. Egal ob indirekt (Zubuchung z.B. in Architektur oder Baustoff Medien) oder direkt als zielgruppenspezifische Aussendung von uns bzw. innerhalb des Knauf Konzerns

Frage unitedbase:
Welche maßgeblichen Veränderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Marketingbereich zukommen?

Antwort Dominik Mandl:
Zum einen auf die Veränderung innerhalb der Kommunikation. Gerade im Baustoffbereich ist und war das Marketing immer eine Einbahnstraße des Informationsflusses. In Zeiten von Social Media, Chatbots und KI müssen sich auch die B2B-Unternehmen auf ein dialogorientiertes Marketing einstellen und auch wissen wie sie mit Feedback der Kunden umgehen und dies auch für sich zu Nutzen verstehen. Ein Beispiel wäre hier ein dialoggestützter, automatisierter Beratungsprozess mit eingebundener eCommerce-Lösung. Marketing und Vertrieb werden in Naher Zukunft vielmehr miteinander verschmelzen und dazu ist es vor allem in großen Unternehmen wichtig sich u.U. auch neu zu organisieren und neu zu strukturieren.

Wir bedanken uns bei Herrn Dominik Mandl recht herzlich für das Interview.
Berlin, den 04.12.2018

Thomas Aschenbrenner

Chief Marketing Officer | Philips Lighting D-A-CH

Thomas Aschenbrenner

Frage unitedbase:
Setzt Ihr Unternehmen im Internetzeitalter noch auf „offline“ Marketing- und Vertriebskanäle (Telemarketing, postalisches Marketing, …)?

Antwort Thomas Aschenbrenner:
Wenn sehr ausgewählt, sehe aber ein Revival auch des klassischen Outbound-Marketing wieder im Kommen. Beides ist wichtig.

Frage unitedbase:
Auf welchen Werbekanal können Sie in Ihrem Unternehmen nicht verzichten?

Antwort Thomas Aschenbrenner:
Online-Marketing, Inbound-Marketing, Reference-Marketing, Realtime-Marketing, Channel Marketing und spezialisierte Events, Fachkongresse.

Frage unitedbase:
Welche maßgeblichen Veränderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Marketingbereich zukommen?

Antwort Thomas Aschenbrenner:

  • Weitere Automatisierung durch 360 Grad Customer View, BigData und entsprechende Marketing Tools.
  • Absoluter Fokus auf Selektion und Auswahl über KPIs wie Conversion und ROMI
  • Zunehmende Annäherung von B2C und B2B über die tiefen Customer Insights und Automatisierung
  • Aber auch andererseits ein gewisses Wiederaufleben der “klassischen Werbung“ um hier wieder Aufmerksamkeit zu erzeugen i.S. einer gewissen Antizyklik im Wettbewerb um die Kunden.

Wir bedanken uns bei Herrn Thomas Aschenbrenner recht herzlich für das Interview.
Berlin, den 21.11.2018

Silvio Schimke

Chief Marketing Officer | Thiocyn GmbH

Silvio Schimke

Frage unitedbase:
Setzt Ihr Unternehmen im Internetzeitalter noch auf „offline“ Marketing- und Vertriebskanäle (Telemarketing, postalisches Marketing, …)?

Antwort Silvio Schimke:
Im Bereich B2B-Marketing setzen wir vereinzelt noch auf Offline-Marketing.

Frage unitedbase:
Auf welchen Werbekanal können Sie in Ihrem Unternehmen nicht verzichten?

Antwort Silvio Schimke:
Der Online-Search-(GoogleAds-)Kanal ist für uns sehr wichtig, sowohl im Paid als auch im organischen Bereich.

Frage unitedbase:
Welche maßgeblichen Veränderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Marketingbereich zukommen?

Antwort Silvio Schimke:
Weiter steigenden Komplexität: Unter der Vielzahl an Kanal-, Targeting- und Werbeform-Möglichkeiten den passenden Mix zu finden der einerseits performanceorientiert gesteuert wird, andererseits auch Brand- und Trust-Anforderungen erfüllt. Ein klares Bild bzgl. der Customer Journey hilft die passenden Maßnahmen für die jeweilige Phase zu finden. Auch das Testen von neuen Ideen und Werbeformen wird sich noch verstärken. Die großen Ad-Networks bringen quasi im Wochentakt neue Funktionen heraus, dort für sich das richtige herauszufiltern ist oft nicht einfach. Tech-Kompetenz aufbauen: Je nach Produkt- und Verkaufskanal ist eine Marketing-BI, Analytics und DWH zwingend notwendig, um die Werbewirkung und Effizienz zu messen und gezielt zu optimieren. Dafür braucht es BI und Tracking-Experten, um da die passende Infrastruktur aufzubauen und Schritt zu halten. Das klassische Werbemittel ist tot: Je nach Kanal und Kampagne kommen schon heute eine Vielzahl an Creatives zum Einsatz. Mit Native Ads, Content getriebener Kommunikation, Instagramstorys, Videos, AmazonAds etc. steigen die Anforderungen für die handwerkliche und kreative Erstellung. Dafür benötigt man die richtigen Talente mit dem passenden Knowhow im Marketingteam.

Wir bedanken uns bei Herrn Silvio Schimke recht herzlich für das Interview.
Berlin, den 21.11.2018

Alexander Reschke

Chief Marketing Officer | Data Virtuality GmbH

Alexander Reschke

Frage unitedbase:
Setzt Ihr Unternehmen im Internetzeitalter noch auf „offline“ Marketing- und Vertriebskanäle (Telemarketing, postalisches Marketing, …)?

Antwort Alexander Reschke:
Im B2B sind die Vertriebszyklen oft lang und über eine Vielzahl an Kanälen hinweg. Aus diesem Grund spielen auch Offline-Instrumente eine große Rolle in unserem Marketing. Wir betreiben unter anderem aktives Event-Marketing und testen postalisches Marketing.

Frage unitedbase:
Auf welchen Werbekanal können Sie in Ihrem Unternehmen nicht verzichten?

Antwort Alexander Reschke:
Erst die Verknüpfung von bewährten Kanälen mit innovativen neuen Formen ermöglicht eine immer effizientere Erreichung unserer Zielgruppen. Die Instrumente des Account-Based-Marketing sind derzeit ein spannendes Versuchsfeld für uns.

Frage unitedbase:
Welche maßgeblichen Veränderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Marketingbereich zukommen?

Antwort Alexander Reschke:
Marketing wird durch die neuen digitalen Möglichkeiten immer komplexer. Derzeit konzentrieren sich viele Marketer nur Online, was zu einer immer stärkeren Reizüberflutung bei den Prospects führt. Ich sehe deshalb die Möglichkeit eines Gegentrends in den nächsten Jahren: stark segmentiertes Offline-Marketing.

Wir bedanken uns bei Herrn Alexander Reschke recht herzlich für das Interview.
Berlin, den 19.11.2018

Mark Beyer

Partner, CMO | mybey ventures

Mark Beyer

Frage unitedbase:
Setzt Ihr Unternehmen im Internetzeitalter noch auf „offline“ Marketing- und Vertriebskanäle (Telemarketing, postalisches Marketing, …)?

Antwort Mark Beyer:
Print.

Frage unitedbase:
Auf welchen Werbekanal können Sie in Ihrem Unternehmen nicht verzichten?

Antwort Mark Beyer:
SEA / Social.

Frage unitedbase:
Welche maßgeblichen Veränderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Marketingbereich zukommen?

Antwort Mark Beyer:
Marketing-Analytics wird immer wichtiger (z.B. tiefes Verständnis für Channel-Attribution).

Wir bedanken uns bei Herrn Mark Beyer recht herzlich für das Interview.
Berlin, den 19.11.2018

Daniel Matthieu

Head of Marketing, CMO | smartsleep GmbH

Daniel Matthieu

Frage unitedbase:
Setzt Ihr Unternehmen im Internetzeitalter noch auf „offline“ Marketing- und Vertriebskanäle (Telemarketing, postalisches Marketing, …)?

Antwort Daniel Matthieu:
Wenn man dauerhaft und flächendeckend einen Brand bilden möchte, ist offline Marketing ein unverzichtbarer Kanal, um viele Menschen zu erreichen. Die Haptik, das Emotionale an Printmedien ist wieder modern, digitales ist schnell vergänglich. Jedoch sollte man hier genau auswählen, mit welchen Medien man die Zielgruppen erreichen möchte. In meinem Unternehmen macht ein klassisches Mailing keinen Sinn. Aber klassische Banner- und Plakatkampagnen sind aus meiner Sicht ein unverzichtbarer touchpoint für die unterschiedlichsten Zielgruppen.

Frage unitedbase:
Auf welchen Werbekanal können Sie in Ihrem Unternehmen nicht verzichten?

Antwort Daniel Matthieu:
Social Media ist ein schwieriger aber sehr wirksamer Kanal. Der Mix aus klassischer Werbung und aller Online-Möglichkeiten ist für mich als Ganzes zu sehen. Und daher können wir auf keinen verzichten.

Frage unitedbase:
Welche maßgeblichen Veränderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Marketingbereich zukommen?

Antwort Daniel Matthieu:
Das Empfehlungsmarketing wird sich weiter ausbauen. Viele Menschen informieren sich vor einer Kaufentscheidung sehr genau. Dafür werden gerne entsprechende Rezessionen studiert. Wir merken bei unseren Kundenanfragen, dass die meisten sehr gut informiert sind und sich mit der Materie mehr befassen, als erwartet. Das reine Schönreden eines Produktes reicht nicht mehr aus. Die Kunden möchten sehen, wie andere von einem Produkt überzeugt sind. Leider schiebt der Gesetzgeber hier einen Riegel vor. Dennoch braucht die Bevölkerung Aufklärung.

Wir bedanken uns bei Herrn Daniel Matthieu recht herzlich für das Interview.
Berlin, den 26.10.2018

Andreas M. Bauer

Marketingleiter (CMO) | KONPRESS-Medien eG

andreas m. bauer

Frage unitedbase:
Setzt Ihr Unternehmen im Internetzeitalter noch auf „offline“ Marketing- und Vertriebskanäle (Telemarketing, postalisches Marketing, …)?

Antwort Andreas M. Bauer:
Bedingt durch die DSGVO kommt dem Directmailing wieder eine höhere Bedeutung zu. Telemarketing ist für uns kein Thema.

Frage unitedbase:
Auf welchen Werbekanal können Sie in Ihrem Unternehmen nicht verzichten?

Antwort Andreas M. Bauer:
Directmailings spielt für unseren Publikationen die erste Geige. Online-Marketing ist durchaus ausbaufähig, auch wenn die DSGVO das Korsett enger werden lässt.

Frage unitedbase:
Welche maßgeblichen Veränderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Marketingbereich zukommen?

Antwort Andreas M. Bauer:
Unsere enggesteckte Zielgruppe auf neue Produkte zu heben.

Wir bedanken uns bei Herrn Andreas M. Bauer recht herzlich für das Interview.
Berlin, den 19.10.2018

Tobias Weinmann

Head of Marketing | wallstreet:online AG

tobias weinmann

Frage unitedbase:
Setzt Ihr Unternehmen im Internetzeitalter noch auf „offline“ Marketing- und Vertriebskanäle (Telemarketing, postalisches Marketing, …)?

Antwort Tobias Weinmann:
Nein, wir setzen nur auf Online-Marketing-Maßnahmen.

Frage unitedbase:
Auf welchen Werbekanal können Sie in Ihrem Unternehmen nicht verzichten?

Antwort Tobias Weinmann:
Wir könnten auf die folgenden Werbekanäle genau in dieser Rheinfolge nicht verzichten: E-Mail, Google, Facebook.

Frage unitedbase:
Welche maßgeblichen Veränderungen sehen Sie in den nächsten Jahren auf den Marketingbereich zukommen?

Antwort Tobias Weinmann:
VoiceAds über Alexa, Google, Siri, etc.

Wir bedanken uns bei Herrn Tobias Weinmann recht herzlich für das Interview.
Berlin, den 19.10.2018

Konktaktieren Sie uns